Parodontologie

Erkrankungen des Zahnhalteapparates

Wird eine Zahnfleischentzündung  (Gingivitis)  nicht ausreichend behandelt, kann die Folge eine Parodontitis sein.  Die angesiedelten Bakterien  führen durch ihren Stoffwechsel und ihre Zerfallprodukte zu einer Entzündung. Diese löst eine Abwehrreaktion des Immunsystems aus.

Diese Immunantwort führt nicht nur zur Zerstörung der Bakterien, sondern auch des eigenen Gewebes. Die Hauptursache für Parodontitis ist also eine Überreaktion des Immunsystems.

 

Es gibt jedoch eine Reihe weiterer Faktoren, die eine Parodontitis fördern:

  • Einnahme von Medikamenten
  • Allergien
  • chronische Erkrankungen (z. B. Diabetes mellitus, Rheuma, Herz- und Kreislauferkrankungen, Leukämie, Stoffwechselstörungen)
  • geschwächtes Immunsystem
  • Genetik (Vererbungsfaktoren)
  • zähflüssiger Speichel (schlechte Reinigungs-Wirkung)
  • Mundatmung/Schnarchen (führt zur Austrocknung der Schleimhäute)
  • Nikotinkonsum (oft auch ohne die üblichen Symptome z.B. Zahnfleischbluten)
  • hormonelle Veränderung (z. B. Pubertät, Wechseljahre oder Schwangerschaft)
  • Übergewicht
  • Stress
  • Alkoholkonsum
  • mangelhafte Ernährung

 

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